Hängematte - gemütlich zu Hause wie in der Südsee liegen
Kaum ein Möbelstück kann wohl so eng verknüpft werden mit dem Gedanken an die Südsee, wie es die Hängematte schafft. Kein Wunder, ist doch das klassische Bild eines Urlaubes in der Südsee damit verbunden, dass man es sich auf einer Hängematte zwischen zwei Palmen gemütlich macht. Einen genüßlicher Fruchtcocktail passt ebenso noch sehr schön in dieses Bild. Dieses Bild kommt natürlich nicht von ungefähr, immerhin geht der Begriff von der Südseeinsel Haiti aus, wo die Eingeborenen ihre Schlafnetze hamáka bezeichnen. Dieses wurde über einige Umwege dann auch im Deutschen zur Hängematte umgeformt. Ebenso klassisch wie die Vorstellung des Schlafnetzes am Südseestrand ist aber auch die Verknüpfung dieser Schlafmöglichkeit mit Schiffsreisen der klassischen Art, also so wie vor einigen hunderten Jahren, als noch Segelschiffe die Weltmeere bereisten und die Matrosen Vorlieb mit den Schlafnetzen nehmen mussten, um sich vom alltäglichen Stress an Bord ausruhen zu können.
Verschiedene Arten der Hängematte
Auch bei den Hängematten gibt es natürlich Unterschiede, vor allem natürlich bei den verwendeten Materialien. Einerseits gibt es die zweifelsfrei bekanntesten Netzhängematten, welche nur aus einem eng verknüpften Netz von stabilen Fäden bestehen. Tuchhängematten dagegen bestehen, wie der Name es schon verrät, aus einem großen Tuch, welches einfach zwischen zwei Aufhängungen gespannt wird. Auch eine Kombination von Tuchhängematten und Netzhängematten ist weit verbreitet, wobei die stark beanspruchte Mitte dann zumeist mit dem Tuch ausstaffiert wird. Der größte Schwachpunkt gerade bei den Netzhängematten ist ohne Frage, dass die einzelnen Fäden meist aus Baumwolle bestehen. Unter hoher Beanspruchung können Fäden aus Baumwolle schnell reißen. Aber auch exotische Hängematten gibt es, etwa aus Venezuela, wobei diese Hängematten aus Moriche-Palmen gefertigt werden. Natürlich in einwandfreier Handwerkskunst, welche seit Generationen in den Händen der dort heimischen Indianer liegt, die sich mit diesem teuren Exportprodukt ihren Lebensunterhalt verdienen. Bis zu 8 Wochen kann die Herstellung einer solchen Hängematte aus Palmen in Einzelfertigung dauern, sodass der hohe Preis natürlich gerechtfertigt ist. Zudem verfügen diese Produkte über eine enorm lange Haltbarkeit, oftmals bis zu einem Menschenleben lang und darüber hinaus.
Die Hängematte für zu Hause
Über eine Hängematte äußern sich viele Menschen sehr positiv. Denn das Hängen über den Boden scheint einen besseren Schlaf zu ermöglichen. Eigentlich kein Wunder, denn immerhin gefällt es schon kleinen Babys, wenn sie von der Mutter in den Schlaf geschaukelt werden. Ein ähnliches Gefühl kommt auch beim Liegen in einer Hängematte auf. Die Möglichkeiten zum Anbringen einer Hängematte sind vielfältig. Wer einen Garten besitzt, kann sich dafür zwei geeignete und im Abstand passende sowie stabile Bäume einpflanzen. Aber auch für den Einsatz im Haus gibt es zahlreiche Möglichkeiten, von der Anbringung an Dachbalken bis zur Befestigung an den Wänden, die Materialien dafür gibt es beinahe in jedem Heimwerkermarkt.


